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5. Dezember 2008
Urbane Mode, die die Persönlichkeit unterstreicht


Auf dem Weg nach oben: Harrison Wongs Mode ist international erfolgreich. Foto: HKTDC

Bei der Eröffnungsgala der Lifestyle Expo Budapest, die das HKTDC im September 2008 in der ungarischen Hauptstadt organisierte, wurde Mode des Labels "La Zoe" präsentiert. Foto: HKTDC

Inspiration Olympia: Während der Hong Kong Fashion Week im Juli 2008 stand sportliche Mode im Mittelpunkt. Foto: HKTDC

Fotos, Bücher und Filme inspirieren ihn, aber auch die japanische Modezaren Issey Miyake und Johji Yamamoto. Über John Galliano sagt Harrison Wong: „Er ist total verrückt!“ Die Mode des 36-jährigen Hongkonger Designers ist dagegen sehr tragbar und international zunehmend erfolgreich.

 

Harrison Wong hat sich mittlerweile auf den wichtigen Laufstegen der Welt einen Namen gemacht. Nach seiner Ausbildung arbeitete er sechs Jahre lang als Designer beim Label seines renommierten Kollegen Walter Ma. 1996 gelangt ihm der erste Erfolg als Gewinner des Hong Kong Young Fashion Designers’ Contest mit klassischer Mode im „intergalaktischen Look“ aus High-Tech-Materialien wie Plexiglas und Organza. Nachdem Harrison am London College of Fashion seinen Master-Abschluss erlangt hatte, gründete er sein eigenes Unternehmen und das Label 'Harrison Wong', eine hochwertige Modelinie für Boutiquen. Sie machte ihn international bekannt. 2002 debütierte er mit seiner ersten Frühjahrs-/Sommer-Kollektion in Düsseldorf, später war er auf Laufstegen in New York und Amsterdam zu sehen und präsentierte 2004 seine erste Herrenkollektion in Mailand.

 

Mittlerweile gibt es zwei Labels: ‚Harrison Wong’ ist topaktuelle Designermode für Frauen, die modebewusst sind und eine eigene, starke Persönlichkeit haben, so Harrisons Konzept: "‚Harrison Wong’ ist mein eigener Stil, das Label drückt aus, wer ich bin.“ Unter dem Namen ‚La Zoe’ entwirft er dagegen moderne und urbane Mode vor allem für den chinesischen Markt. „Wir vergleichen uns nicht mit internationalen Marken wie Gucci und Prada, sie sind zu teuer“, so Wong. ‚La Zoe’ ist kommerzieller und für einen größeren Kundenkreis im mittleren Preissegment. Sie wendet sich an Frauen, die selbstsicher sind und einen eigenen Stil entwickelt haben. „Ich denke, China entwickelt sich sehr schnell und wenn ich fünf Jahre zurück denke, war die Mode nicht gerade trendig. Der Look war ein bisschen altmodisch. Aber China holt unglablich schnell auf, es gibt zum Beispiel viele und große internationale Läden dort. Hongkong ist ganz anders, Hongkong ist ein Stück Europa in China. Die Menschen kleiden sich hier sehr trendbewusst und international.“

 

La Zoe wird in über 20 eigenen Läden in China verkauft sowie in Saudi Arabien, Singapur und Indonesien vertrieben, ‚Harrison Wong’ gibt es in ausgewählten Boutiquen in Europa und Japan. Bei der Show „Diversity in Action“ anlässlich der Hong Kong Fashion Week for Spring/Summer 2009 im vergangenen Juli zeigte Harrison Wong seine aktuelle Kollektion – hier finden Sie einen Video-Ausschnitt.

 

Weitere Infos: http://harrisonwong.com