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11. Oktober 2018
Hongkong: Co-Living ergänzt Co-Working

Hmlet Outdoor Event
Das Co-Living Angebot von Hmlet bietet auch Räume und Terrassen für gemeinsame Aktivitäten. Foto: Hmlet  
Das Unternehmen Hmlet aus Singapur bringt sein erfolgreiches Co-Living Geschäftsmodell mit dem Kauf des Hongkonger Startups we r urban in die Metropole. Es ist Hmlets erste Akquisition eines direkten Wettbewerbers und soll die Speerspitze einer ehrgeizigen Expansion sein. „Hongkong war für uns der natürliche nächste Schritt mit dem Hmlet die Zielgruppe der Millennials ansprechen und unterstützen will,“ so Yoan Kamalski, CEO und Mitgründer von Hmlet.

Nach seiner Aussage hat das Unternehmen über 400 Mitglieder in Singapur und Hongkong und plant diese bis zum Jahresende auf über 600 zu erhöhen. „Wohnen ist das Problem Nummer 1 für die Gruppe der Millennials und wir wollen die Lücke mit großartigen Co-Living Plätzen schließen,“ betont Kamalski. „Unsere Standorte werden dabei helfen, dass Hongkong für Talente noch attraktiver wird.“

Neuer Lifestyle
Kamalski und sein Mitgründer Zenos Schmickrath gründeten Hmlet 2016 mit dem Ziel, die Lifestylebedürfnisse der mobilen Arbeitskräfte in der Generation der Millennials neu zu definieren. Der Start der Firma wurde durch eine Seedfinanzierung in Höhe von 1,5 Millionen USD von Aurum Investments aus Singapur ermöglicht. Ihr zweites Gebäude in Singapur, das Hmlet @ Sarkies, eröffnete im Mai 2018 in Zusammenarbeit mit dem indonesischen Familienunternehmen ANB Investment.

Hmlet @ Sarkies Wohneinheit
Die Bewohner können zwischen verrschiedenen Optionen wählen. Hier gehören eine Küche sowie Wohn- und Eßzimmer zum Apartment. Foto: Hmlet  

we r urban, ebenfalls 2016 gegründet, verfügt über ein Portfolio von 30 Co-Living Plätzen und beherbergt 70 Mitglieder an verschiedenen Standorten auf Hong Kong Island. Die Expansion will Hmlet nun durch die Umwidmung nicht ausgelasteter Gebäude vorantreiben. „Co-Living ist disruptiv für die Immobilienbranche und bietet mittel- und langfristige Lösungen für Millennials,“ so Kamalski. „Wir verstehen uns als Plattform für diese Generation und transformieren Gebäude zu dynamischen Umgebungen für Leben, persönliche Entwicklung und Kooperation. Wir arbeiten hart daran, eine Community aufzubauen, in der sich jeder wohl fühlt und die floriert. Man kann sich dort mit inspirierenden Menschen verbinden und Freunde gewinnen.“

Nach seiner Aussage haben we r urban-Mitglieder Zugang zur Hmlet App und anderen Vorteilen. „Geplant ist in naher Zukunft die Umwandlung der bestehenden Plätze in Hmlet Standorte. Momentan fokussieren wir uns darauf, den ersten Hmlet Standort in Hongkong zu finden.“

Yoan Kamalski, Hmlet
Yoan Kamalski, CEO und Mitgründer von Hmlet. Foto: Privat 

Mehr als ein Platz zum Wohnen
Das Co-Living Modell von Hmlet ist fließend und beinhaltet verschiedene Optionen. „Wir optimieren den Gebäudegrundriss und bieten alles, was die Zielgruppe sich wünscht, darunter auch Dachflächen und eine Hmlet Lounge, in der sich die Mitglieder zwanglos treffen und in der sie auch arbeiten können.“ Deren Feedback wird in die weitere Entwicklung einbezogen. So könnten etwa mehr gemeinsame Küchen und Gemeinschaftsräume in den Gebäuden entstehen, um dem neuen Lifestyle zu entsprechen.

Für Kamalski ist Hongkong ein perfekter Standort. „Die Millennials, die für die Arbeit reisen, wechseln hin und her zwischen Geschäfts- und Finanzzentren. Schon als wir in Singapur gestartet sind wussten wir, dass der nächste Standort Hongkong sein sollte. Für uns ist die Metropole ein künftiger Hotspot für diese Zielgruppe.“

Hmlet @ Sarkies Schlafraum
In Hongkong sollen weitere Standorte des Unternehmens enstehen. Foto: Hmlet  

Kamalski sieht in den Co-Living Standorten mehr als einen Platz zum Wohnen. „Mitglieder haben uns erzählt, dass sie sich seither nicht mehr allein fühlten, sie gute Freunde oder Geschäftspartner gefunden haben und manchmal sogar den Partner fürs Leben.“ Er prognostiziert, dass Co-Living größer als Co-Working werden und in den nächsten 10 Jahren über Standorte für Millennials hinausgehen wird.       

Ansprechpartner für die Redaktion:
Christiane Koesling, HKTDC
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